Am 30. und 31. Januar 2012 besuchte Ingbert Liebing MdB seinen
schleswig-holsteinischen Bundestagskollegen Norbert Brackmann MdB und den von ihm in Berlin vertretenen Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn Süd. Im Mittelpunkt der Reise standen aktuelle umwelt- und energiepolitische Themen,
die die Abgeordneten mit Vertretern der Branche und interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutierten.
Auf dem Programm standen ein Besuch des Regionalen Bildungszentrums (RBZ) in Mölln, in dessen Zentrum ein Gespräch über das neue Ausbildungsfach "Elektromobilität" stand. Im Anschluss statteten die Bundestagsabgeordneten der CDU-Kreistagsfraktion im Herzogtum Lauenburg einen Besuch ab. Die Fraktion hat eigene Konzepte entwickelt, um die vielfältigen Chancen der Energiewende zu Gunsten der Region zu nutzen. Der nächste Tag begann mit einer Besichtigung des Pumpspeicherwerks der Firma Vattenfall in Geesthacht. Speicherkapazitäten, wie sie Pumpspeicherkraftwerke zur Verfügung stellen können, sind neben dem notwendigen Ausbau der Energienetze von zentraler Bedeutung für das Gelingen der Energiewende. Weiter ging es zum Lauenburger Werk der Worlée Chemie GmbH, dessen Engagement in den Bereichen Umweltschutz und Ressourcenschonung bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Den Abschluss
bildete eine Besichtigung des Technologieparks Natur und Technik in Trittau und eine Podiumsdiskussion in Sandesneben zum Thema "Energiewende auf dem Land oder Mais und kein Ende".
"Die Neuausrichtung der Energiepolitik ist ein Gewinn für den Norden. Hier werden die Menschen vom Herzstück der Energiewende, dem Ausbau der Erneuerbaren Energien, besonders profitieren. Nun gilt es, die Energiewende gemeinsam umzusetzen. Wir befinden uns mitten drin. Dazu gehört, an unterschiedlichen Baustellen zu arbeiten – wie Netzausbau, Flächenfraß, Abschaltungen und Strompreise", sagte Ingbert Liebing Mdb, der auch Mitglied im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages ist.
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